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	<title>Blog GRÜN-(p)puR &#187; Milleniumsziele</title>
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	<description>ein grünes Blog für Karlsruhe, drumherum und die große, weite Welt</description>
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		<title>Hybris oder LMAA?</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anti.AKW]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind die Seiten ein- und derselben Medaille, die sich in diesen Tagen angesichts der Katasprophe im Golf von Mexico zeigen: nach der Explosion einer Ölbohrinsel, mit der im Auftrag von BP im Golf von Mexiko in 1,5 km Tiefe Öl gefördert wurde, strömen seit dem 20. April unkontrolliert, aber- und abermilionen Liter Öl ins Meer. Zwischenzeitlich gibt es ernsthafte Anzeichen und Belege für Schlamperei bzw. dafür, dass man sich (BP-)konzernseitig aus Profitgier für jeweils die <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,697590,00.html" target="_blank">unsichersten technischen Lösungen</a> entschieden hat. Mehrere Versuche, das Loch im Meeresboden in dieser großen Tiefe zu stopfen, sind fehlgeschlagen, in der letzten Nacht der Versuch mittels der Aktion &#8220;Top Kill&#8221; &#8211; laienhaft ausgedrückt, das Loch einfach mit soviel Dreck zu stopfen, dass es geschlossen ist. Momentan gibt es keine Lösungen, die vor allem kurzfristig helfen. Die Technologie der Tiefseebohrungen wird offenbar nicht beherrscht.</p>
<p>Andere Katastrophen dieser Art sind uns bekannt: die Reaktorkatastrophe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl" target="_blank">Tschernobyl</a> führte uns vor Augen, dass die Technologie im Ernstfall ebenfalls nicht beherrschbar ist. Leichtsinnig wurde die Katastrophe herbeigeführt. Es gibt genügend andere Beispiele, für die Unverantwortlichkeit, mit der Konzerne mit unserer Umwelt umgehen. Im Versuchsendlager &#8220;<a href="http://umweltinstitut.org/asse" target="_blank">Asse</a>&#8221; zur Lagerung von Atommüll wurde ohne Rücksicht auf mögliche Folgen geschlampert, der Nachweis für die Atomindustrie, dass Atommüll entsorgt werden kann, wird auf dem Papier erbracht, die Gefahren verniedlich oder geleugnet. Eine Rückholung der  Fässer scheint derzeit unmöglich &#8211; was passiert, wenn radioaktives Material in die Umwelt gelangt, weiß niemand. Die selbe Geschichte. Beim <a href="http://www.nuclear-risks.org/de/fakten.html?L=3" target="_blank">Uranabbau</a> verbleibt radioaktiver Abraum ungeschützt in der Umwelt, mit allen Folgen für die Anwohner (die in der Regel nicht in Europa wohnen) und die Umwelt (auch nicht da, wo die Kraftwerke stehen).</p>
<p>Immer da, wo kurzfristige, finanzielle Interessen bestehen und Mitarbeiter von Konzernen skrupellos sind, geschehen solche Unglücke &#8211; im verlinkten Wikipedia-Artikel werden Namen wie Seveso, Bophal genannt, Öltankerunfälle wie der jüngste <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/havarie-oeko-zeitbombe-am-great-barrier-reef_aid_495861.html" target="_blank">Anfang April</a>, der nun  das Great Barrier Riff bedroht, weil ein Tankerkapitän eine verbotene Abkürzung fahren wollte.</p>
<p>Betrachten wir uns heute den Umgang mit Eletroschrott, so muss man feststellen, dass sich eine ähnliche <a href="http://www.computerwoche.de/hardware/green-it/1870703/" target="_blank">Katastrophe</a> abzeichnet &#8211; nicht auf einen Schlag, sondern langsam und schleichend. <span style="text-decoration: line-through;">Selbstverständlich</span> nicht in Europa, sondern &#8211; wie immer auf dem Kontinent, der scheinbar noch nicht genug unter der Ausbeutung durch uns angeblich fortschrittlichen Westeuropäer und andere wetliche Industriestaaten gelitten hat &#8211; Afrika.</p>
<p>Denn eigentlich sollte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronikschrott" target="_blank">EU-wei</a>t zumindest Eletronikschritt zurückgenommen und recyclet werden. Trotzdem landen viel zu viele Altgerte auf wilden Deponien in Afrika. Dort werden sie verbrannt, um so an die verbauten Ressourcen zu kommen. Gerade in Bezug auf Computer und -peripherie Unmengen von Altgeräten. Und gerade an diesem Beispiel wird deutlich, wie wichtig ein Sinneswandel und ein anderer Umgang mit den Ressourven notwendig ist.  Ich habe 1994 meinen ersten PC gekauft, ein 386er PC. Ein Jahr später war es ein 486er, den ich immerhin bis Ende 1998 besaß. Als ich ihn vor 4 Jahren aus dem Keller geholt habe, hat er immer noch funktioniert. Zwischenzeitlich werden PC-Platinen und Karten nicht mehr in der selben Qualität gefertigt wie noch vor 15 Jahren. Der Trend zu kompakter Bauweise und all-in-one-Boards ist ungebremst, bei Laptops sogar unumgänglich. Auch wenn die Geschwindigkeiten nicht mehr in dem Maße zunehmen wie früher, so ist doch der Speicherhunger nach wie vor groß. Hard- und Software gehen da Hand in Hand, ohne dass für den Anwender wesentlicher Nutzen erkennbar wäre &#8211; außer man benötigt Grafikanwendungen. Ein Geschäftsmodell, an dem sich wenige bereichern, zu Lasten unserer Umwelt unter Ausbeutung teilweise seltener Rohstoffe, deren Recycling viele Menschen in den ärmsten Länder in ihrer Gesundheit bedroht. Eine <a href="http://www.greenpeace.org/international/campaigns/toxics/electronics/how-the-companies-line-up/" target="_blank">Green-IT</a> scheint meilenweit entfernt.</p>
<p>Die selbe Geschichte wie beim Öl, der Energiegewinnung, chemischer Industrie, Pharmabranche, Baumwollproduktion, Soja, Massentierhaltung, &#8230;</p>
<p>Die Antwort kann nur sein, bei sich selbst zu beginnen und sein Verhalten zu ändern. Die Konzerne werden es nicht tun. Und die Regierungen werden sich dem Druck der Lobbies beugen, mehr oder weniger alle. Neben der Selbstverantwortung bedarf es aber staatlicher Anreize, sich entsprechend zu verhalten. Wie sehr Menschen auf staatliche Förderprogramme reagieren, hat nicht zuletzt die falsche Abwrackprämie gezeigt, sondern auch die INstallation von viel Solarnergie in Deutschlan aufgrund des rot-grünen Erneuerbare Energien Gesetzes. Aber, wie gesagt, jede/r kann bei sich selbst beginnen: muss das neue Handy sein oder tut es vielleicht eine Vertragsverlängerung mit anderen Konditionen. Ein neuer PC oder reicht vielleicht eine Speichererweiterung? Ein neuer Fernseher, obwohl es der alte noch tut? Bei der Neuanschaffung ein sparsameres Auto? Kleider aus fairer Produktion? Und so vieles mehr.</p>
<p>Fangen Sie an. Mit einem Artikel, einem Produkt. (Bei mir war es übrigens vor vielen Jahren eine Liste mit Kosmetikherstellern, die ohne Tierversuche produziert haben. Damals war ich zum ersten Mal in einem Bioladen. Heute decke ich 80-90% meines Bedarfs ausschließlich mit Bio, bei Fleisch aus artgerechter Haltung. Nur Salt&amp;Vinegar-Chips- . die such ich bisher vergebens <img src='http://www.joergrupp.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> &#8230;.)</p>
<p>Achja, und um die Eingangsfrage zu beantworten: ich befürchte : <strong>beides</strong>&#8230;</p>
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		<title>die Wahrheit herausgerutscht</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 09:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Per Twitter erreichte mich der Hinwies auf den Blogbeitrag aus dem Querblog (Quer durch die Botanik) von Horst Schulte. Er fand auf Dradio.de einen Bericht zum Besuch des Bundespräsidenten  Horst Köhlers in Afghanistan &#8211; dem &#8220;ersten Besuch eines Bundespräsidenten&#8221;, wie ich im Radio hörte. Unter &#8220;Wie bitte, Herr Köhler&#8221; zitiert er aus seinem Bericht, nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Per Twitter erreichte mich der Hinwies auf den Blogbeitrag aus dem <a href="http://www.querblog.de/2010/05/22/wie-bitte-herr-khler/" target="_blank">Querblog (Quer durch die Botanik) von Horst Schulte</a>. Er fand auf Dradio.de einen Bericht zum Besuch des Bundespräsidenten  Horst Köhlers in Afghanistan &#8211; dem &#8220;ersten Besuch eines Bundespräsidenten&#8221;, wie ich im Radio hörte. Unter &#8220;Wie bitte, Herr Köhler&#8221; zitiert er aus seinem Bericht, nachdem Köhler dort Folgendes gesagt haben soll:</p>
<blockquote><p><strong>Allerdings müsse Deutschland mit seiner Außenhandelsabhängigkeit  zur Wahrung seiner Interessen im Zweifel auch zu militärischen Mitteln  greifen. Als Beispiel für diese Interessen nannte Köhler ‘freie  Handelswege’. Es gelte, Zitat ‘ganze regionale Instabilitäten zu  verhindern, die mit Sicherheit dann auf unsere Chancen zurückschlagen’  und sich somit negativ auf Handel und Arbeitsplätze auswirkten.</strong></p></blockquote>
<p>Nun, damit hat der Bundespräsident als Hüter der Verfassung schlicht <span style="text-decoration: line-through;">wie er zu sein scheint</span> mal kurz neue Regeln für Auslandseinsätze geschaffen &#8211; die es derzeit so gar nicht gibt. Der Kriegseinsatz in Afghanistan ist erfolgt, nachdem die NATO als Reaktion auf die Angriffe auf das World Trade Center am 11.09.2001 den Verteidigungsfall ausgerufen hatte. Er erfolgt unter UN-Mandat.</p>
<p>Nach Köhler kann als ein Bundeswehreinsatz erfolgen, wenn die &#8220;freien Handelswege&#8221; bedroht werden. Damit hat sich Horst Köhler vom Boden des Grundgesetzes entfernt. Nicht dass es so wäre, dass schon lange kolportiert wird, dass in Afghanistan nicht &#8220;unsere Freiheit&#8221; verteidigt wird, sondern Ressourcensicherung bzw. tatsächlich freie Handelwege (Öl- und/oder Gaspipelines) das wahre Kriegsziel ist. Herr Köhler hat das nun ganz offiziell bestätigt.  Und damit endlich ein Ende unter die Propaganda gesetzt, es ginge um Freiheit für Afghanistan, Terrorcamps, Freiheit für Frauen oder den Bau von Schulen. <a href="http://www.pr-inside.com/de/k-ouml-hler-fordert-mehr-respekt-f-uuml-r-r1907844.htm" target="_blank">Es geht schlicht</a> um die deutsche Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit» und damit müsse dieses Land (unser Land, von dessen Boden nie mehr ein Krieg ausgehen dürfe) aber zur Wahrung seiner Interessen «im Zweifel» auch zu militärischen  Mitteln greifen.</p>
<p>(Womit für mich auch die Karriere der beiden deutschen Protagonisten Schröder und Fischer bei den beiden Gaspipeline-Betreibern erklärt wäre. )</p>
<p>Vielen Dank Herr Köhler, ehemaliger Leiter des <a href="http://www.koehler-iwf.de/" target="_blank">IWF</a>, für Ihre Klarstellung, die Ihnen da herausgerutscht ist. Woraus folgt: Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, denn dieser Kriegseinsatz ist nicht durch das Grundgesetz gedeckt.</p>
<p>Zwischenzeitlich ist es auch bei der Presse angekommen:</p>
<p>Beim Spiegel <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,696982,00.html" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697144,00.html" target="_blank">hier<br />
</a>Bei der <a href="http://www.suedeutsche.de/politik/bundeswehreinsaetze-koehler-wirtschaftsinteressen-militaerisch-durchsetzen-1.950594" target="_blank">Süddeutschen Zeitung<br />
</a>oder dem <a href="http://www.suedeutsche.de/politik/bundeswehreinsaetze-koehler-wirtschaftsinteressen-militaerisch-durchsetzen-1.950594" target="_blank"><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundespraesident-cdu-auf-distanz-zu-koehlers-wirtschaftskrieg-rhetorik;2589214" target="_blank">Handelsblatt</a></a></p>
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		<title>Köhler und Weihnachten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Landsleute, meine Frau und ich, wir wünschen Ihnen eine frohe und gesegnete Weihnacht.// 
//  
Wir denken dankbar an die Geburt Jesu Christi, und wir freuen uns mit jedem, der Achtung davor hat [...]
So fängt die diesjährige Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten an. Horst Köhler, dieses Jahr wiedergewählt von einer CDU/FDP-Mehrheit, grenzt schon mit dem ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Liebe Landsleute, meine Frau und ich, wir wünschen Ihnen eine frohe und gesegnete Weihnacht.<script type="text/javascript">// <![CDATA[
	if (navigator.userAgent.indexOf('iPhone') == -1) {
		document.writeln('</p>
<div>');
		document.writeln('<scr'+'ipt type="text\/javascript">');
		document.writeln('');
		document.writeln("OAS_RICH('Middle2');");
		document.writeln('\/\/ -'+'->');
		document.writeln('<\/scr'+'ipt>');
		document.writeln('<\/div>');
	}
// ]]&gt;</script></p>
<div><script type="text/javascript">// <![CDATA[
OAS_RICH('Middle2');
// ]]&gt;</script><span style="display: none;"> </span></div>
<p>Wir denken dankbar an die Geburt Jesu Christi, und wir freuen uns mit jedem, der Achtung davor hat [...]</p></blockquote>
<p>So fängt die diesjährige Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten an. Horst Köhler, dieses Jahr wiedergewählt von einer CDU/FDP-Mehrheit, grenzt schon mit dem ersten Satz all diejenigen aus, die berechtigte Zweifel an der Jungfrauengeburt und dem christlichen Gottessohn haben.   <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,668922,00.html" target="_blank">(Die Rede im Wortlaut gbt es bspw. beim Spiegel)</a>. Aber das soll jetzt hier mal kein Thema sein, dazu an anderer Stelle irgendwann mehr.</p>
<p>Ich hab in dieser Rede zwei Begriffe gesucht, zwei Orte. <strong>Kunduz und Kopenhagen</strong>. Er verliert in der Rede, die das zentrale Fest der Christen heiligt und damit auch die angebliche Friedensbotschaft des Christentums, kein Wort zum militärischen Mord durch deutschen Befehl an afghanischen Zivilisten. Im Gegenteil, er wiederholt die gelogene Botschaft vom friedlichen Aufbau. Ignoriert alles, was  vor allem in den letzten Tagen dazu geschrieben wurde &#8211; selbst von den Hausblättern der Konservativen.</p>
<p>Kopenhagen steht für mich für das Scheitern der Politik bzw. derjenigen, die meinen, sie sind die großen Lenker unserer Zeit. Allenfalls das hier:</p>
<blockquote><p>Es geht um eine Politik, die über den Tag hinaus denkt und handelt. Es geht um eine Kultur der Achtsamkeit und Anerkennung, überall.</p></blockquote>
<p>kann dahingehend interpretiert werden, schiebt die Verantwortung aber letztendlich auf den Einzelnen. Die Rahmenbedingungen, die umweltfreunliches Handeln fördern, die dafür sorgen, dass nicht Staatsmacht und Kapital unserer Lebensgrundlagen zerstören, auf die konnten sie sich nicht einigen, die Damen und Herren. So sind sie gescheitert und umso dringlicher wird es, ihnen zu zeigen, dass ihre Völker das nicht mehr mittragen. Das beginnt mit der Eigenverantwortung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten &#8211; und das beginnt mit dem Widerstand gegen ihre Politik. 2010 wird man sich in Bonn treffen. Ich werde dort sein. Und mit mir hoffentlich sehr, sehr viele Menschen.</p>
<p>Köhlers Weinachtsrede? Unwürdig. Verfehlt. Schlecht. Aber was will man erwarten vom ehemaligen IWFler, der für die Ausbeutung der Länder steht, die er heute angeblich demütig besucht und sich dort mit Staatsehren begrüßen lässt. Nichts. Hoffentlich ist der oder endlich mal die nächste besser. Ich hätte zumindest erwartet, dass er Kritik an diesen Vorfällen, die an diesen beiden Orten passiert sind, in der Weihnachtsansprache anbringt.</p>
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		<title>Desertec &#8211; Strom aus der Wüste</title>
		<link>http://www.joergrupp.de/209/desertec-strom-aus-der-wuste/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 07:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anti.AKW]]></category>
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		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
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		<description><![CDATA[In München gründete sich am 13. Juli eine Gruppe aus etwa 20 Konzernen, darunter Siemens, die Deutsche Bank, die Energieversorger RWE und E.ON die Industrieinitiative Desertec. Ihr Ziel: Gewinnung von Solar- und Windenergie in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens. Die Investitionssumme: 400 Milliarden Euro. Deckung von 15% des europäischen Energiebedarfs.
Klingt phantastisch? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In München gründete sich am 13. Juli eine Gruppe aus etwa 20 Konzernen, darunter Siemens, die Deutsche Bank, die Energieversorger RWE und E.ON die Industrieinitiative <a href="http://www.zeit.de/online/2009/29/desertec-startschuss" target="_blank">Desertec</a>. Ihr Ziel: Gewinnung von Solar- und Windenergie in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens. Die Investitionssumme: 400 Milliarden Euro. Deckung von 15% des europäischen Energiebedarfs.</div>
<div id="attachment_233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2009/08/desertec_map_550.jpg"><img class="size-full wp-image-233 " title="Desertec-Vision" src="http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2009/08/desertec_map_550.jpg" alt="Desertec-Vision" width="440" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Desertec-Vision</p></div>
<p>Klingt phantastisch? Jeder Ökostromer, jeder Atomkraftgegner müsste überglücklich sein. Grundlastfähig, 100% Öko. Eine enorme Investition in erneuerbare Energien. Wow. Haben sie es doch endlich doch kapiert?</p>
<p>Bei mir kommen ein paar andere <a href="http://www.schulz-von-thun.de/mod.html" target="_blank">Botschaften</a> an (ja, es könnte an mir oder aber am Sender liegen) <img src='http://www.joergrupp.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong> </strong><strong>Wir schaffen es nicht alleine</strong></p>
<p>Um den Energiebedarf<strong> </strong>in Europa zu decken, müssen keine Investitionen hier vor Ort geleistet werden, sondern wir müssen internationale Standorte aufmachen. Daher sind weitere nationale Anstrengungen unnötig. Die Flächen hier eh zu klein. Bis der Bau der Megakraftwerke in der Wüste fertig ist, brauchen wir eine Übergangstechnologie &#8211; und welche die ist, das ist keine Frage. Anhand des Betreiberkonsortiums kann man getrost davon ausgehen, dass das Atomkraft sein soll.</p>
<h3><strong>Die Lösung für die Energieprobleme liefern nur</strong> <strong>die großen Konzerne</strong></h3>
<p>Wie in vielen anderen Bereichen auch ist Zentralismus die Lösung &#8211; klar, denn die Konzerne, dieses Mammutprojekt jetzt starten wollen, sind abhängig davon, dass die bestehende Struktur &#8211; großes Kraftwerk irgendwo, von dort aus Verteilung bis auf die letzte Alm oder Hallig &#8211; bestehen bleibt. Grüner (Gegen-)Entwurf dazu war immer schon eine dezentralisierte Energieversorgung, die so nah wie möglich beim Verbraucher stattfindet, regionale Besonderheiten zulässt bzw. diese nutzt. Gleichzeitig gehört dazu natürlich das größte Potential überhaupt: Energie sparen. Dies ist nicht im Sinne großer Lösungen, weil diese an einer hohen Grundlast interessiert sind, wie sie z. B. Milliarden im StandBy geschalteter Elektrogeräte verursachen.</p>
<h3>Afrika ist weiterhin Quelle unseres Wohlstandes</h3>
<p>Meines Erachtens kann dieses Kraftwerk gerne gebaut werden, aber kein Elektron darf den Kontinent verlassen. Es wäre eine geringfügige Entschädigung für den afrikanischen Kontinent, würde ihm ein solches Kraftwerk geschenkt. Der Versuch einer Entschädigung für Ausbeutung als Absatzmarkt für druch Subventionen zuviel produzierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Zerstörung regionaler Märkte, Ausbeutung von Ressourcen ohne angemessene Bezahlung (nur 3% des mit Gold erzeilten Gewinnes geht ins Erzeugerland, 97% krallt sich &#8220;der Westen&#8221;), Verseuchung bei der Urangewinnung, als Schauplatz für Stellvertreterkriege, usw. usf.</p>
<p>Ich lehne dieses Kraftwerk in dieser Form durch dieses Konsortium ab. Energiegewinnung in Großtechnologie lenkt von der notwendigen Umkehr der Energieverschwendung ab und ist ein Mittel zur Ausbeutung und zum Machterhalt.</p>
<p>Update: in der taz:</p>
<h1><a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F08%2F07%2Fa0095&amp;cHash=449ad11cf0" target="_blank">Afrikas Sonnenstrom exklusiv</a></h1>
<h5>ENERGIE Das Megasolarprojekt Desertec behindert den Ausbau der Energieversorgung in Afrika, so fürchten Experten. Vor allem Menschen auf dem Land bleiben ohne Strom</h5>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Erklärung zu Afghanistan</title>
		<link>http://www.joergrupp.de/210/erklarung-zu-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 12:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Milleniumsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Exitstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute auf Anregung Robert Zions als einer der ersten Unterzeichner folgende Erklärung zur Eskalationsstrategie in Afghanistan unterzeichnet:
Liebe Wählerinnen und Wähler,
 
 
Wir, Direktkandidatinnen und Direktkandidaten von  Bündnis 90/Die Grünen zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September  2009 erklären hiermit:
 
Wir lehnen den augenblicklichen Kurs der  Kriegs-Eskalation der Bundesregierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute auf Anregung Robert Zions als einer der ersten Unterzeichner folgende <a href="http://www.gruene-linke.de/?p=983#more-983" target="_blank">Erklärung</a> zur Eskalationsstrategie in Afghanistan unterzeichnet:</p>
<p class="MsoNormal"><span>Liebe Wählerinnen und Wähler,</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wir, Direktkandidatinnen und Direktkandidaten von  Bündnis 90/Die Grünen zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September  2009 erklären hiermit:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wir lehnen den augenblicklichen Kurs der  Kriegs-Eskalation der Bundesregierung in Afghanistan ab.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>In Übereinstimmung mit der Beschlusslage der Partei,  an die wir uns gebunden fühlen, fordern wir den sofortigen Strategiewechsel weg  von den offensiven Aufstandsbekämpfung und hin zum zivilen  Aufbau.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die gegenwärtige Kriegsführung der NATO in  Afghanistan werden wir im Deutschen Bundestag ablehnen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p><span>Erfolgt dieser Strategiewechsel seitens der NATO  nicht, werden wir uns im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass sich die  Bundeswehr komplett aus Afghanistan zurückzieht.</span></p>
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		<title>Entwicklungspartnerschaft mit Burundi</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 18:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Milleniumsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Burundi]]></category>
		<category><![CDATA[Entwiklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gisela Splett]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Spendenaufruf für Dr. Gisela Splett, MdL:
wie Ihr wisst, setze ich mich für eine Intensivierung des entwicklungspolitischen Engage-
ments des Landes und die Wiederbelebung der seit den 80er Jahren bestehende Partner-
schaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi ein. Letztes Jahr habe ich als kleines aber
feines Projekt, das die Themen Umwelt und Entwicklung verbindet, einen Satz Solarlampen-
bausätze gespendet und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spendenaufruf für <a href="http://www.gisela-splett.de/" target="_blank">Dr. Gisela Splett, MdL</a>:<br />
wie Ihr wisst, setze ich mich für eine Intensivierung des entwicklungspolitischen Engage-<br />
ments des Landes und die Wiederbelebung der seit den 80er Jahren bestehende Partner-<br />
schaft zwischen Baden-Württemberg und Burundi ein. Letztes Jahr habe ich als kleines aber<br />
feines Projekt, das die Themen Umwelt und Entwicklung verbindet, einen Satz Solarlampen-<br />
bausätze gespendet und auf den Weg nach Burundi geschickt. Diese Bausätze sind inzwi-<br />
schen montiert und vermietet.<br />
Um das Projekt  zu vergrößern und zu einem Selbstläufer  zu machen,  werden weitere<br />
Lampenbausätze benötigt.  Hierzu möchte  ich nun  in der  Fraktion und bei  den <a href="http://www.gruene-karlsruhe.de" target="_blank">Karlsruher<br />
GRÜNEN</a> um Spenden werben. Jeder Betrag hilft! Für weitere Infos stehe ich natürlich jeder-<br />
zeit gerne zur Verfügung.<br />
Viele Grüße,<br />
Gisela Splett</p>
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