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	<title>Blog GRÜN-(p)puR &#187; Persönlich</title>
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	<description>ein grünes Blog für Karlsruhe, drumherum und die große, weite Welt</description>
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		<title>Niederlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRÜNEs]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[LTW 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Rupp]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hab lang überlegt, ob ich zur Niederlage für die Kandidatur zur Landtagswahl etwas posten soll. Aber dieses Blog soll ja auch aufzeigen, was für Menschen hinter denen stehen, die Politk machen, im Ehrenamt, in Funktionen oder in Mandaten. Irgendwie drückt mich es doch und so will ich doch ein paar Worte verlieren.
Ich habe am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab lang überlegt, ob ich zur Niederlage für die Kandidatur zur Landtagswahl etwas posten soll. Aber dieses Blog soll ja auch aufzeigen, was für Menschen hinter denen stehen, die Politk machen, im Ehrenamt, in Funktionen oder in Mandaten. Irgendwie drückt mich es doch und so will ich doch ein paar Worte verlieren.</p>
<p>Ich habe am 23. Juni eine herbe Niederlage in der Nominierungsveranstaltung erlitten. Bei 74 Anwesenden habe ich lediglich 4 Stimmen erhalten. Teilweise wurde mir im Vorfeld signalisiert, der Favorit zu sein und bis zur Veranstaltung sahen mich viele zumindest gleichauf mit dem zukünftigen Landtagsabgeordneten Alexander Salomon. Ich denke nach wie vor, dass ich nicht der schlechtere Kandidat gewesen wäre, sondern sogar der Bessere. Aber die Versammlung sah das anders.</p>
<p>Viele, nicht nur ich, waren erschrocken über die niedrige Stimmenzahl, einige haben ihr Bedauern ausgedrückt, andere sich gar entschuldigt. Ich finde, der Wunsch der Versammlung, einen jungen Kandidaten ins Parlament zu schicken, geht in Ordnung, auch wenn ich ihn nach wie vor persönlich nicht teile. Aber meine 4 Stimmen gehen eben nicht in Ordnung. Nicht, dass ich irgendwelchen Anspruch erheben wollte, aber imerhin arbeite ich nun viele Jahre auf Kreis- und Landesebene &#8211; und ich finde, auch sowas sollte eine solche Versammlung anerkennen. Zumindest wenn sich ein engagierter Kreisvorstand zur Wahl stellt, dem zudem noch nachgesagt wird, der Politischste in dieser Funktion zu sein. Irgendwie passt es dann halt nicht zusammen. Aber so ist das in der Politik, manchmal laufen manche Dinge ganz komisch.</p>
<p>Ich bin traurig und zornig über das schlechte Ergebnis. Ich empfinde es als Beleidung, als Demütigung und als schlechten Umgang mit mir. Es hat sehr weh getan. Ich hätte mir etwas mehr Loyalität von der einen oder dem anderen erwartet. Aber so ist es dann halt. Mit 10 oder 15 Stimmen hätte ich gut leben können. So bleibt mir am Ende nur, von meinem Amt als Kreisvorstand zurückzutreten &#8211; denn offensichtlich fehlt das notwendige Vertrauen in mich. Gestern auf dem Landesausschuss des Landesverbandes habe ich viel Zuspruch erhalten &#8211; und viele, die beide Kandidaten kennen, äußerten auch Unverständnis über die Entscheidung der Versammlung. Nunja, aber das hilft ja auch nicht weiter.</p>
<p>Ich war immer der Meinung, dass man gefestigt genug sein muss und auch etwas anderes haben muss als die Perspektive auf so ein Mandat. Ich habe dankenswerterweise einen Arbeitgeber, der sich sehr über meine Niederlage gefreut hat, weil ich ihnen so erhalten bleibe &#8211; und ich habe ja auch lange gezögert, ob ich überhaupt antreten möchte, angesichts meines wirklich tollen Jobs und dass ich wirklich glücklich dort bin. Am Donnerstag gings mir übrigens mit jeder Stunde mehr arbeiten besser&#8230;.:-)</p>
<p>Ich wünsche Alex alles Gute für sein Mandat und hoffe, er kann die Erwartungen erfüllen, die in ihn gesteckt werden. Ich werde als normales Mitglied im KV Karlsruhe bleiben und weiter arbeiten, wie ich es immer getan habe &#8211; aber nicht mehr im Vorstand. Dafür stehe ich nicht länger zur Verfügung.</p>
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		<title>Jetzt geht&#8217;s los &#8211; Verfahren gegen die Platzverweise</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 15:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNEs]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe wegen rechtswidrig erteilter Platzverweise
 
Am Montag, den 28. Juni 2010, findet um 9.00 Uhr im Dienstgebäude des Verwaltungsgerichts Karlsruhe, Röntgenstr.2a, 3.OG, Sitzungssaal 3, eine Verhandlung statt, mit der die Rechtswidrigkeit von 4 verschiedenen Platzverweisen festgestellt werden soll, die im Jahre 2009 bei politischen Versammlungen erteilt worden sind.
Dabei geht es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe wegen rechtswidrig erteilter Platzverweise</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="left">Am <strong>Montag, den 28. Juni 2010, findet um 9.00 Uhr im Dienstgebäude des Verwaltungsgerichts Karlsruhe, Röntgenstr.2a, 3.OG, Sitzungssaal 3, </strong>eine Verhandlung statt, mit der die Rechtswidrigkeit von 4 verschiedenen Platzverweisen festgestellt werden soll, die im Jahre 2009 bei politischen Versammlungen erteilt worden sind.</p>
<p>Dabei geht es um drei Platzverweise, die während der Versammlung der Friedens- und Antikriegsbewegung anlässlich des Bundeswehr-Karriere-Trucks am 30.6.2009 erteilt wurden, und um einen Platzverweis während der antifaschistischen Versammlung des Antifaschistischen Aktionskomitees und der Gewerkschaft gegen den geplanten Nazi-Flashmob für den Hitlerstellvertreter Rudolf Heß am 17.8.2009 ebenfalls am Marktplatz in Karlsruhe. <a href="http://www.joergrupp.de/150/flashmob/" target="_blank">Ebenfalls betroffen war ich als Bundestagskandidat der GRÜNEN</a>, nachdem ich mich lediglich erkundigt hatte, warum die Polizei grundlos Platzverweise erteilt, und sich dabei nicht gleich abwimmeln ließ.</p>
<p>Mit den Fortsetzungsklagen soll jetzt die Rechtswidrigkeit des polizeilichen Handelns festgestellt werden, da ein Rehabilitationsinteresse der Betroffenen und außerdem Wiederholungsgefahr besteht.</p>
<p>Im Vorgriff auf das geplante neue Landesversammlungsgesetz in Baden-Württemberg wurden seit Anfang 2009 (nicht nur) in Karlsruhe etliche Maßnahmen ergriffen, die die Versammlungsfreiheit einschränken, das elementare Grundrecht der kollektiven Meinungsfreiheit in einer Demokratie.</p>
<p>Dazu gehört z.B. eine Flut von immer mehr und immer neuen Auflagen bei Versammlungen, deren bereits geringfügige Nichtbeachtung dazu verwendet wird, strafrechtliche Schritte gegen die Versammlungsleiter einzuleiten.</p>
<p>Außerdem wurden anlässlich von etlichen Versammlungen und Protestveranstaltungen ohne jeden Anlass eine Vielzahl von Platzverweisen erteilt. Die Platzverweise wurden überwiegend an jüngere Menschen erteilt, die nach Ansicht der zuständigen Polizeibeamten „bekannt“ seien, und nach Auffassung dieser Beamten einer angeblichen „Hausbesetzerszene“ zuzuordnen wären, bzw. sich nur in Nähe von jemand aufhielten, der oder die angeblich so einer Szene zuzuordnen sei.</p>
<p>Nach Auskunft der zuständigen Polizeibehörde und des zuständigen Einsatzleiters heißt es jeweils, die Platzverweise seien notwendig gewesen zur Abwehr einer bevorstehenden Gefahr bzw. Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Die Platzverweise wurden idR auf § 27a Abs.1  PolG Ba-Wü  gestützt.</p>
<p>Mit den Platzverweisen wurde eine Vielzahl von Personen an der Teilnahme bei diesen Versammlungen gehindert und somit an der Ausübung ihrer durch das Grundgesetz garantierten Grundrechte. Viele der Betroffenen haben sich nur nicht dagegen gewehrt, da sie die Kosten oder mögliche sonstige Nachteile scheuten.</p>
<p>Die Praxis der Platzverweise, die bei Nichtbeachtung auch noch gebührenpflichtige Gewahrsamnahmen nach sich ziehen, wie die Praxis zeigt, steht nach Auffassung der KlägerInnen im Gegensatz zu der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit aus Art 8 GG.</p>
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		<title>Der Prozess gegen Jörg Tauss</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik und Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkreis 272]]></category>
		<category><![CDATA[büssemaker]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpronografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem 18. Mai 2010 wird gegen Jörg Tauss, ExMdB der SPD,  jetzt Piratenpartei wegen dem Besitz von Kinderpornografie vor dem Landgericht Karlsruhe verhandelt. Es ist viel geschrieben worden über diesen Prozess und seine Vorgeschichte. Ich habe selbst im Rahmen der damaligen Presseberichte dazu öffentlich mittels Pressemitteilungen als Bundestagskandidat Stellung genommen bzw. dazu gebloggt (hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 18. Mai 2010 wird gegen <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/" target="_blank">Jörg Tauss,</a> ExMdB der SPD,  jetzt Piratenpartei wegen dem Besitz von Kinderpornografie vor dem <a href="http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Joerg-Tauss-vor-Gericht-Kinderporno-Prozess-in-Karlsruhe;art6066,404163" target="_blank">Landgericht Karlsruhe</a> verhandelt. Es ist viel geschrieben worden über diesen Prozess und seine Vorgeschichte. Ich habe selbst im Rahmen der damaligen Presseberichte dazu öffentlich mittels Pressemitteilungen als Bundestagskandidat Stellung genommen bzw. dazu gebloggt (<a href="http://www.joergrupp.de/20/jorg-tauss-privater-ermittler-von-eigenen-gnaden-pressemitteilung-vom-2009-03-11/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.joergrupp.de/16/ermittlungen-gegen-jorg-tauss-spd-pressemitteilung-vom-2009-03-08/" target="_blank">hier</a>). Interessant und erschreckend fand ich von Anfang an die Vorverurteilung, die fehlende Solidarität und Unterstützung seitens der SPD und das Auftretend er Staatsanwaltschaft, die meinem Eindruck nach alles getan hat, um Tauss in schlechtem Licht erscheinen zu lassen.</p>
<p>Kleine Episode am Rande: bei der 1. Mai-Feier 2009 in Ettlingen wurde mir seitens einiger SPD-Mitglieder Dank dafür ausgesprochen, dass ich mich so öffentlich geäußert hätte und für die Unschuldsvermutung eingetreten war. Mein Frage, warum denn seitens der SPD nichts gekommen wäre, blieb leider unbeantwortet.</p>
<p>Als Bundestagskandidat nimmt amn auch an gesellschaftlichen Ereignissen wie dem Fassanstich bei einem Straßenfest teil. Beim Ettlinger Straßenfest tat ich das auch &#8211; mehr aus der Idee heraus, dass es fahrlässig wäre, es nicht zu tun, als dass ich es tatsächlich sinnvoll fand. Dabei trug sich folgendes zu, was ich dann auch gegenüber Tauss&#8217;  Rechtsanwalt so per E-Mail beschrieben hatte:</p>
<blockquote><p>am letzten Samstag, beim Fassanstich zum Ettlinger Marktfest trug sich Folgendes zu:</p>
<p>ich war in meiner Funktion als Bundestagskandidat für die GRÜNEN beim Fassanstich zum Ettlinger Marktfest anwesend. Nach dem Fassanstich begrüßte ich Frau Büssemaker und plauderte kurz mit ihr. Sie sagte  während des Gesprächs auch, dass sie sich ja nicht mehr mit jedem sehen  lassen wolle. Ich fragte sie, wen sie meine, sie benannte Herrn Tauss.  Ich wies darauf hin, dass in diesem Staat ja die Unschuldsvermutung<br />
gelte und diese ein hohes Gut sei. Daraufhin meinte sie mir erzählen zu müssen, sie habe ja schon so viel darüber von der Polizei gehört und winkte dabei ab.</p>
<p>Ich frage mich nun, in welcher juristischen Funktion Frau Büssemaker aus Polizeikreisen Informationen zu einem laufenden Verfahren gegen einen Bundestagsabgeordneten erhält, gegen den bis dato noch nicht einmal die<br />
Immunität aufgehoben ist.</p>
<p>Diese Angaben bin ich gerne bereit, an Eides Statt zu bestätigen. Denn, selbst wenn etwas dran wäre an all den Vermutungen und Verdächtigungen &#8211; niemand hat das Recht, zum jetzigen Zeitpunkt ein Urteil zu fällen. Der Druck, der zur Rückgabe der Ämter und zur Aufgabe des Mandats geführt haben, ist ein glatter Bruch rechtstaatlicher Verfahren.</p></blockquote>
<p>Ich veröffentliche dies heute, weil an mich die Bitte herangetragen wurde, aus dieser Mail zitieren zu dürfen, auch mit Namensnennung. Ebenfalls hat mich heute ein Pressevertreter angerufen und mich zu den damaligen Stellungnahmen befragt. Ich halte es daher für angebracht, diesen Vorgang zu veöffentlichen &#8211; der in meinen Augen belegt, dass Stimmung gegen Jörg Tauss gemacht wurde. Das ist einem Rechtsstaat und der Funktion der Bundestagsabgeordneten als unabhängige Vertreter nicht angemessen und ich halte das für eine Gefahr für den Rechtsstaat.</p>
<p>Interessante Infos zum Verfahren auch in <a href="http://schrozberg.blogspot.com/2010/05/staatsanwaltschaft-doch-politisch.html" target="_blank">Schrozbergs Blog</a>.</p>
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		<title>vom Lesen mit Kindern</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 08:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie und Gender]]></category>
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		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorlesen]]></category>

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		<description><![CDATA[So früh als möglich haben wir den Kindern vorgelesen. Zunächst Bilder- und Pixi-Bücher und einfache Sachen, von klassischer Kinderliteratur bis hin zu heute aktuellen Buchtiteln. Rituale sind für Kinder wichtig und so gehört bei uns eben dazu, dass den Kindern abends normalerweise vorgelesen wird, neben einem Gute-Nacht-Lied. Wir tun das so weit als möglich abwechselnd. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So früh als möglich haben wir den Kindern vorgelesen. Zunächst Bilder- und Pixi-Bücher und einfache Sachen, von klassischer Kinderliteratur bis hin zu heute aktuellen Buchtiteln. Rituale sind für Kinder wichtig und so gehört bei uns eben dazu, dass den Kindern abends normalerweise vorgelesen wird, neben einem Gute-Nacht-Lied. Wir tun das so weit als möglich abwechselnd. Und wenn ich das größere von den kleinen Kindern morgens wecken muss, weil er&#8217;s alleine nicht schafft, dann weck ich ihn mit einer umgetexteten Version von &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=JRL5Z1k60tg" target="_blank">Wer hat an der Uhr gedreht</a>, &#8230;&#8221;, das früher beim Abspann zu &#8220;Paulchen Panther&#8221; lief. Er mag das total gern, dass es ein Lied &#8220;nur für ihn&#8221; gibt.</p>
<p>Jakob (6) bekommt daher zu Weihnachten, Geburtstag und anderen Anlässen immer auch ein Buch geschenkt. Als er 2 war, war ich stationär in einer Klinik und ich hab ihm von dort aus ein Buch geschickt, dass wir dann gemeinsam gelesen haben. Das hat ihm sehr über die Zeit geholfen und anschließend konnte er fast auswendig. <a href="http://www.amazon.de/Mein-Papa-ist-ein-Riese/dp/3551517029/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1274597842&amp;sr=1-1"><img class="alignleft" title="Mein Papa ist ein Riese" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41eZTb-DtGL._SL500_AA300_.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pettersson_und_Findus" target="_blank">Petterson und Findus</a> gehört dabei genauso dazu, inklusive von 1. Dezember bis Ende Januar der Weihnachtsfilm &#8211; da kann er nicht genug davon bekommen. Wir haben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urmel" target="_blank">&#8220;Urmel&#8221;</a> gelesen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Knopf" target="_blank">Jim Knopf</a> auf Videos angesehen und gleichzeitig gelesen. (einen VHS-Videorekorder zu besitzen, spart durchaus Geld in der Anschaffung solcher Filme). Interessanterweise mag er Ottfried Preussler überhaupt nicht, was ich sehr schade finde, denn ich kann mich aus als Erwachsener mal in ne Ecke verdrücken und den &#8220;Räuber Hotzenplotz&#8221; weglesen. Dafür mag er den Pumuckl, der mir immer eher suspekt war&#8230;.Aktuell lesen wir &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Seer%C3%A4ubermoses-Kirsten-Boie/dp/3789131806/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1274602191&amp;sr=1-1" target="_blank">Seeräuber Moses</a>&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirsten_Boie" target="_blank">Kirsten Boie</a>. Ein sehr zu empfehlendes Buch.</p>
<p>Ein Nebeneffekt: Jakob hat nie so richtig einen Draht zum Fernsehen bekommen. Zwischenzeitlich schauen wir natürlich die Sendung mit der Maus, sofern wir sonntags zur Sendezeit zu Hause sind. Und er hat jetzt auf dem Kinderkanal ziemlich alle Folgen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yakari" target="_blank">Yakari</a> gesehen &#8211; aber mit dem Einstellen der Serie ist das auch wieder vorbei. Wenn ihn etwas fasziniert, dann dauerhaft. Als Konsequenz daraus heißt unsere Katze &#8220;Miss Sally&#8221; &#8211; der (weibliche) Porsche aus dem Disney-Film &#8220;Cars&#8221;.</p>
<p>Zwischenzeitlich hat er einen Stapel Pixibücher bei sich im Bett, in denen er abends noch liest. Irgendwann, so hoffe ich, liest er auch &#8220;meine&#8221; ersten <a href="http://www.amazon.de/Land-bunten-Riesenkugeln-Weltraumm%C3%A4rchen-Schneiderb%C3%BCcher/dp/B002R1NFOI/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1274601597&amp;sr=1-3" target="_blank">Bücher</a>. Zentrales Medium aber bleiben für ihn bislang die Bücher, auch nachdem er fast ein ganzes Jahr schon auf der Schule ist und wir beinahe erwartet hatten, dass sich das ändert, trotz Videos, trotz Hörspielen.</p>
<p>Wichtig scheint mir dabei, dass das Vorlesen keine Einmalveranstaltung ist, sondern regelmäßig zum (Bettgeh-)Ritual gehört. Eine Geschichte oder ein Kapitel, wenn&#8217;s mal besonders spannend ist, auch mal zwei.  Keine 5 Pixibücher, sondern eins. Zugang über andere Wege zur Geschichte sind ebenfalls wichtig, so kann er die Phantasie und das Erleben mit den Figuren verschiedenartig ausleben: Buch, CD, DVD, Figuren, Spiel. Als er eine angstvolle Phase hatte, wachte abends <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Knopf_und_Lukas_der_Lokomotivf%C3%BChrer#Frau_Mahlzahn" target="_blank">Frau Mahlzahn</a> an der Kinderzimmertür über seinen Schlaf und am Treppenaufgang hängt ein mit Mama gemaltes Bild einer Gruppe von Indianers, die aufpassen, dass keine Räuber kommen&#8230;.</p>
<p>Fazit: das Interesse an frühmorgendlichem Fernsehkonsum ist recht gering, kommt aber schonmal vor. Unser Kind geht eher raus und spielt mit Freunden, als dass er sich mittags vor Super-RTL setzt &#8211; zumal bei uns der Fernseher vor sieben nicht bzw. nur gezielt angeht (Yakari bzw. DVDs) bzw. zwischenzeitlich halt wieder erst zur Landesschau. Und er freut sich sehr über die Bücher und neue Geschichten. Ich hoffe mal, dass das so bleibt.</p>
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		<title>vom Hass auf Andersdenkende</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 06:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 1998 beschloss mein damals 8-jähriger Sohn, dass er nicht mehr bei seiner Mutter leben wollte. Nachdem ich seinen Wunsch auf Ernthaftigkeit geprüft hatte und sicher war, das es dass war, was er wollte, wandte ich mich hilfesuchend ans Jugendamt und versuchte mit ihr eine Einigung zu treffen &#8211; denn einfach so konnte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 1998 beschloss mein damals 8-jähriger Sohn, dass er nicht mehr bei seiner Mutter leben wollte. Nachdem ich seinen Wunsch auf Ernthaftigkeit geprüft hatte und sicher war, das es dass war, was er wollte, wandte ich mich hilfesuchend ans Jugendamt und versuchte mit ihr eine Einigung zu treffen &#8211; denn einfach so konnte und wollte sie wohl nicht zustimmen. Anfang August 1999 fand dieser Termin statt. Am Freitag davor telefonierte ich mit ihr, es war Umgangswochenende, die Kinder waren bei mir &#8211; mein Vater hatte sie schon bei ihr abgeholt. Sie äußerte eindeutig ihre Zustimmung zum Umzug, sodass wir am Wochenende schon Pläne schmiedeten. Dann kam Mitte der Woche der Termin. Einer ihrer ersten Sätze war, dass sie dem Umzug nicht zustimmen würde, weil die Betreuung des Kinder nicht gewährleistet wäre, weil ich Vollzeit berufstätig war. Das Jugendamt hatte keine Handhabe, in die eine oder andere Richtung zu intervenieren und ich hatte keine große Ahnung, was möglich war und was nicht. Am nächsten Tag reichte ich die damals schon seitens meiner Rechtsanwältin vorbereitete Klage ein mit dem Ergebnis, dass er im Oktober 1999 aufgrund einer am Tag der Gerichtsentscheidung gefällten Zustimmung meiner Exfrau endlich zu mir ziehen konnte &#8211; wobei das Urteil trotzdem noch entsprechend gesprochen wurde.</p>
<p>In der Folge kam ich in Kontakt mit der im Internet aktiven Männer- und Väterbewegung, damals noch überwiegend in Foren aktiv. Ich benötigte Unterstützung in allem familienrechtlichen Angelegenheiten. Am Ende sollte dieser Streit andauern, mit Unterbrechungen bis eigentlich heute in verschiedenen Ausprägungen und Intentionen.</p>
<p>Ich benötigte auch Wissen, dass ich mir durch Beiträge in Foren und aktive Hilfe, wälzen von Rechtshilfeseiten angeeignet hatte. Wissen, damit ich nachvollziehen konnte, was meine Anwältin da machte und schrieb und warum. Mit der Zeit war ich selbst in der Lage zu beraten. Und mehr und mehr wurde mir die politische Dimension bewusst. Und grenzte mich sehr schnell von der radikalisierten Männerbewegung ab, die mir zum einen in ihren Äußerungen sehr rechtslastig erschien und darüber hinaus sehr frauenfeindlich und rückwärtsgewandt.</p>
<p>Trotz aller Erfahrungen mit meiner Exfrau erscheint es mir nicht angebracht, meine negativen Erfahrungen auf andere Frauen zu projezieren. Sicher, ich bin wacher geworden &#8211; und manchmal etwas übervorsichtig. Ich weiß auch, dass es meine Sicht ist, die ich habe &#8211; und meine Ex die Dinge natürlich ganz anders wahrnimmt. Aber ansonsten erschließt es sich mir nicht, wie man bspw. ernsthaft sich den Thesen einer Eva Hermann oder Christa Müller anschließen kann, die ja mehr oder weniger offen von der Rückkehr der Frau an Heim und Herd propagieren. Und es gibt einen relevanten Teil der sogenannten Männerbewegung, die diesen Thesen anhängt. Hinzu kommen radikale Katholiken, Männer, für die Frauen lediglich zum be-Sexen da zu sein scheinen, andere, die offen für die Vorherrschaft der Männer plädieren. Männer, deren Hauptaugenmerk &#8220;der Feminismus&#8221; ist, für die Schließung von Frauenhäusern plädieren  - wie Professor Amendt oder gar die Adressen von Frauenhäusern im Internet veröffentlichen wollen.  Rechts ist wohl die richtige Einschätzung für diese Männer &#8211; und Frauen, die es auch darunter gibt. Eine davon  &#8211; Foren- und Blogbetreiberin &#8211; lebte mal für 4 Wochen mit ihrem Sohn bei mir, als sie kurzfristig eine Wohnung suchte, nachdem ihr &#8220;Mann&#8221; ihren damals 13-jährigen Sohn aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen hatte. Ihre Helden sind Männer, die offen beschreiben, dass sie ihre Kinder verlassen hätten und dafür jetzt mit einer &#8211; oft &#8211; viel jüngeren Frau in Thailand oder sonstwo leben.</p>
<p>Aktuell kann man in der Debatte um das grüne <a href="http://www.maennermanifest.de" target="_blank">Männermanifest</a> &#8211; das ich mitunterzeichnet habe &#8211; mitlesen, wie sie sich selbst in Wut schreiben und ihre Argumente oder solche, die sie dafür halten, wiederholen und ihre rein optische Übermacht durch viele Beiträge, bei denen sie gar nicht mehr auf Antworten warten und diese teils selbst geben, meinen, die Meinungshoheit zu haben. Sie belegen sich selbst &#8211; Andersdenkende werden niedergepöbelt und wo das nicht funktioniert, soviel geschrieben, dass man auch gar keinen Sinn mehr drin seiht, auch nur einen Satz zu antworten. Auch zeitversetzte Kommunikation muss einen Dialog möglich machen &#8211; aber daran sind sie nicht interessiert. Seit Jahren sitzen diese Männer hinter ihren PCs und trauen sich nicht dahinter hervor. Keine Aktionen, keine Zusammenschlüsse. Keine Männerhäuser, für die sie öffentliche Gelder erwarten, ohne nachweisen zu können, dass es einen Bedarf gibt. Keinen Boys Day &#8211; soll Vater Staat machen. Keinen Mut, Maulhelden, sozusagen. Dafür wird alljährlich darüber geschimpft, dass es einen Girl&#8217;s Day gibt. Die Alternative wäre, selbst entsprechende Aktionen für Jungs zu organisieren, wenn man die einseitige Praxis des Staates &#8211; mit Recht &#8211; kritisiert und sowas für notwendig hält (ich find&#8217;s grundsätzlich etwas schräg). Aber motzen am PC, versteckt hinter einem Pseudonym, ist einfacher.</p>
<p>Das dabei mögliche Mitstreiter vergrault werden, ist dabei uninteressant. Ich denke, insgesamt, gibt es berechtigte Anliegen der Männerbewegung. (und irgendwann hab ich auch wieder mein männer-/vätergrün online). Es gibt Missstände, gerade in Sachen Väterrechte. Es gibt gesellschaftlichen Handlungsbedarf, weil alte Rollenbilder überwunden werden müssen. Wenn ich bspw. heute in unserer Tageszeitung, die es online nur gegen Geld gibt, lesen muss, dass Bärbel Schäfer, Ex-Moderatorin eines Talksendung,  im Interview sagt:</p>
<blockquote><p>Alle Mütter, egal wo auf der Welt, wollen das Beste für ihre  Kinder und sie beschützen vor Widrigkeiten des Lebens. Gemeinsamkeiten  gibt es im Blick voller Liebe auf unsere Kleinen.</p></blockquote>
<p>dann zeigt das doch, wie künstlich dieses Bild immer noch überhöht ist. Auch Mütter tun Kindern Furchtbares an. Sexueller Missbrauch durch Mütter und Frauen ist ebenso eine gesellschaftliche Tatsache wie in diesem Zusammenhang das Wegschauen von Müttern, wenn ihre Partner die eigenen Kinder missbrauchen. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchhausen-Stellvertretersyndrom" target="_blank">Münchhausen-by-proxy-Syndrom</a> betrifft beinahe ausschließlich Mütter. Mütter <a href="http://www.google.de/search?q=Kind%20ermordet%20durch%20Frau&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;sa=N&amp;tab=nw" target="_blank">ermorden</a> ihre eigenen Kinder. In Sorgerechtsstreitigkeiten kommt es eben nicht nur zu männlichen Unterhaltsflüchlingen, sondern prozentual gesehen zahlen Frauen sogar schlechter &#8211; wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Umgangsverweigerungen, Kindesentzug &#8211; das sind nicht nur die Männer, die ihre Kinder ins Auslang entführen, sondern Mütter tun das auch &#8211; vor allem auch schon im eigenen Land, manchmal unter tätiger Mithilfe der Jungendämter. Um solche Missstände aufzudecken, um hier einen offenen gesellschaftlichen Blick zu erreichen, einen Bewusstseinswandel, bedarf es aller Kräfte. Diejenigen, die einen gleichberechtigte Gesellschaft wollen, auch viele Feministinnen, wollen, dass diese Gleichberechtigung für Frau und Mann gilt. Und für Frauen gibt es gerade in Hinblick auf berufliche Teilhabe großen Nachholbedarf, das ist schon historisch bedingt. Und für Männer eben in anderen Bereichen. Gemeinsam und getrennt sollten sich aber alle, die eine gleichberechtigte Gesellschaft wollen, dafür einsetzen. Aber was es nicht braucht, sind Pöbeleien und Herabwürdigungen.</p>
<p>Im weitesten Sinne Konsens zu meiner Analyse auch der <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2010-05/maennerbewegungen" target="_blank">Artikel in der &#8220;Zeit&#8221;</a> zu <a href="http://thomasgesterkamp.de/" target="_blank">Thomas Gesterkamps</a> Expertise &#8220;<a href="http://library.fes.de/pdf-files/wiso/07054.pdf" target="_blank">Geschlechterkampf von rechts</a> (PDF)&#8221;</p>
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		<title>Schöne neue Arbeitswelt</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 10:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich erzähle es immer wieder in meinen Kursen: die Technik wird weitere Berufe überflüssig machen. Der nächste Job, der mehr und mehr aussterben wird, ist der der Kassiererin in Märkten. Ein Beruf, der angelernt werden kann. Der vor allem von Frauen ausgeübt wird. Teilzeitgeeignet ist. Verantwortung bedeutet. IKEA macht es vor, andere werden folgen.
Ende März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erzähle es immer wieder in meinen Kursen: die Technik wird weitere Berufe überflüssig machen. Der nächste Job, der mehr und mehr aussterben wird, ist der der Kassiererin in Märkten. Ein Beruf, der angelernt werden kann. Der vor allem von Frauen ausgeübt wird. Teilzeitgeeignet ist. Verantwortung bedeutet. IKEA macht es vor, andere werden folgen.</p>
<p>Ende März war ich bei IKEA in Walldorf. Kind 1 und 3 benötigten neue Betten. Und ich ein Gästebett fürs Büro. Die Kinder wollten ne Schlafcouch, fürs Büro war das eh praktischer und so entschlossen wir uns nach viel hin und her für Ikea &#8211; &#8220;Beddinge&#8221;. Nicht zu teuer, einigermaßen robust, &#8220;nachrüstbar&#8221;, ne richtige Matraze drauf. Passt in die Studentenbude für Kind 1 und auch ins Jugendzimmer von Kind 3. Als wir an die Kasse kommen, bietet sich uns ein völlig neues Bild: es gibt Selbstbedienungskassen.</p>
<p><a href="http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2010/04/ikea.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-756" title="ikea" src="http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2010/04/ikea-150x150.jpg" alt="ikea" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Man scannt seine Artikel selbst ein, kontrolliert, nimmt seine EC (oder andere) Karte, bezahlt damit und geht raus. Am Ende des Kassendurchgangs steht dann noch jemand und kontrolliert, ob du alles drin hast.  Und an den Scannern ist jemand, der hilft. Geht viel schneller als an der &#8220;normalen&#8221; Kasse. Eingespart werden Personal und damit Arbeitsplätze.</p>
<p>Der nächste Schritt wären RFID-Chips in den Artikeln oder den EAN-Aufklebern auf den losen Artikeln, dann kann die Kasse einfach per Funk auslesen, was man auf dem Wagen hat. Kontrolle, Karte rein &#8211; am Schlauesten noch die Ikea-Card, bezahlen, raus. Ich selbst hab aber dann an den Kassen bezahlt, an denen noch Personal sitzt. Weil da noch Personal sitzt. Nur, wenn das weiterhin verlangt wird, werden die das auch beibehalten. Und wenn das Kunden sagen.</p>
<p>Ich finde, letztendlich haben die Unternehmen neben ihrer Gewinnmaximierung auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Jedes Unternehmen hat vor der Einführung neuer Technik eigentlich zu überlegen, ob das nicht nur in Bezug auf die Kosten sinnvoll ist, sondern auch in Bezug auf die MitarbeiterInnen und die Gesellschaft. Diese Verantwortung sehe ich genauso beim/ bei der ErfinderIn, dem/r VerkäuferIn. Technik &#8211; so sehr faszinierend die Möglchkeiten manchmal sind &#8211; sollte bewusst eingesetzt werden. Das geschieht leider viel zu wenig. Am Ende sind nicht nur Wissen verloren gegangen, sondern auch Lebensqualität. Und für mich gehrt es zum Einkaufen, irgendwo auch noch einen freundlichen VerkäuferIn zu treffen &#8211; und sei es an der Kasse. Ich habe mal gelernt &#8211; ich hab ja im Einzelhandel gelernt &#8211; das es sher wichtig ist, dass Kunden beim Bezahlen freundlich bedient wird &#8211; schließlich nimmt man ihm Geld ab &#8211; eigentlich ein unangenehmer Vorgang&#8230;.da ist das IKEA-Prinzip kontraproduktiv&#8230;</p>
<p>Ich finde es NICHT gut, was IKEA da macht &#8211; und überleg mir für die Zukunft echt, ob ich da noch einkaufen möchte.</p>
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		<title>ich werde alt!?</title>
		<link>http://www.joergrupp.de/734/ich-werde-alt/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 15:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja,ich glaube, ich werde alt. Weil ich tatsächlich entdecke, dass es Dinge gibt, die "früher" besser waren - udn für die es keinen adäquaten Ersatz gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gänzlich unpolitisch und mal ganz persönlich:</p>
<p>Ganz real werd ich am Dienstag nächste Woche 44 Jahre alt &#8211; aber das ist nicht der Grund für diesen Blogeintrag.</p>
<p>Eigentlich geht es mir mehr sowas wie &#8220;Werte&#8221;, professionales Handeln in mancherlei Hinsicht. Zwei Dinge haben mich bewogen, das hier zu schreiben. Da ist einerseits ein kleiner Laden eines Telekommunikationsanbieters in Karlsruhe auf der Kaiserstraße. (<a href="http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2010/03/17032010145.jpg"><img class="size-thumbnail  wp-image-735 alignleft" title="17032010145" src="http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2010/03/17032010145-150x150.jpg" alt="17032010145" width="135" height="135" /></a>Wir alle wissen, dass viele dieser Läden oft genug prekär arbeiten. Es sind Franchisingsysteme. Die Angebote, einen solchen Laden zu übernehmen oder zu gründen, finden sich oft in der Stellenbörse der Arbeitsagentur. Fachliche Voraussetzungen sind eine irgendwie verkäuferische Ader und Ahnung von aktueller Telekommunikationstechnik &#8211; also, aktuelle Handies sozusagen -  und die Bereitschaft, sich selbstständig zu machen.) Und dieser Laden wirbt für seine Sonderangebote mit selbst gemalten Verkaufsplakaten.  Das aktuelle ist ja noch geradezu nett . Bis letzte Woche war das nur mit einem &#8220;normalen&#8221; Edding auf Flipchartpapier geschrieben, keine Gestaltung außer Absätzen. und ich muss sagen, dieses Schild hat mich so geärgert, dass ich mich als potentieller Kunde regelrecht beleidigt fühle. Plakatschrift kann man lernen, das ist nicht sonderlich schwer. Zu Plakatgestaltung findet man auch einiges. Man könnte das Ding am PC entwerfen und auf A1 plotten lassen &#8211; ist unter 5 € zu haben. Es gäbe viele Möglichkeiten und Infos darüber sind gar nicht schwer zu finden &#8211; aber scheinbar ist sich der Mensch, der diesen Shop betreibt, gar nicht darüber im klaren, wie negativ seine schlecht und unprofessionell gestalteten Plakate wirken. Ich als Kunde möchte gerne, dass man sich zumindest ein bißchen mehr Mühe gibt, mich anzusprechen.  Und ich erwarte von jemandem, der so unprofessionell seine Außenwerbung auf der Karlsruher Kaiserstraße gestaltet, auch ehrlich gesagt wenig Sachkenntnis &#8211; und möglicherweise auch ein unprofessionelles Verhalten im Umgang mit einer möglichen Reklamation. Geht anderen Menschen vermutlich ähnlich.</p>
<p>Der andere Grund waren zwei Praktikumsbesuche, die ich durchgeführt habe. Bei beiden hatte ich es mit zwei Unternehmern zu tun, die &#8220;Verkäufer der alten Schule&#8221; waren &#8211; und ich hab 1985 ja auch mal Verkauf gelernt. Was beide beschreiben, fand ich höchst bemerkenswert &#8211; es ging dabei nicht um &#8220;meine&#8221; Praktikanten. Beide erzählen, dass sie öfter mal junge Leute /Schüler für ein Kurzpratkikum oder auch für einen 400-€-Job bei sich arbeiten lassen. Diese jungen Leute beherrschen im Umgang mit Kunden dann aber selten die grundlegenden kommunikativen Fertigkeiten wie jemanden begrüßen, wenn er oder sie den Laden betritt. Verabschieden ist oft noch schwerer.</p>
<p>Ich hab mir natürlich Gedanken gemacht. Wo kommt das her. Im Großen und Ganzen halte ich &#8220;die Jugend von heute&#8221; nicht für schlechter erzogen als wir es waren &#8211; sie sind halt anders, weil es eine andere Zeit ist und die Umstände andere. Vieles kann ich verstehen &#8211; z. B. im Umgang mit den Medien, anderes wird mir verschlossen bleiben, weil ich eben keine 15 oder 20 mehr bin.  Ich denke mir, es hängt auch damit zusammen, dass sie Einkaufen ganz anders erelben, als wir das durften. Viele kennen gar keine Supermärkte mehr, in denen Personal Zeit hat, zu beraten. Tante-Emma-Läden, wo der Verkäufer/die Verkäuferin gar noch jeden Kunden mit Namen kannte, gleich gar nicht. Wenn man heute mit Namen angesprochen werden will, muss man mit EC-Karte (oder irgendeiner Kundenkarte) bezahlen &#8211; wobei das noch lange keine Garantie ist. Ich finde das schon traurig. Der VerkäuferInnenberuf umfasst eigentlich sehr direkt das &#8220;verkaufen&#8221; &#8211; doch es kommt in der Praxis oft genug nicht mehr vor. Und verkaufen kann man nur, wenn man auch die Leute kennt, die bei einem einkaufen. Im Aldi kann man das vergessen und im Media Markt gibt es das schonmal gar nicht. In den kleineren Läden &#8211; mein letzter Supermarkt, den ich leitete, hatte knapp über 500 m², heute undenkbar für eine Kette und es waren mindestens immer 3 Leute im Laden &#8211; an der Kasse, an der Wurst und jemand im Laden, der auf-/einräumte, aber auch Ansprechpartner für die KundInnen war -  hat man beim Umgang gerlent, dass zwischenmenschliche Beziehungen auch etwas wert sind. Nicht nur der Verkaufspreis ist wichtig &#8211; sondern auch das Verkaufsgespräch.  Die Empfehlung. Die Rückmeldung: danke für den guten Rat. STeaks macht man so. Kein Problem, Sie bekommen ein Ersatzgerät, solange Ihr Fernseher hier in der Reparatur ist (stell Dir das mal heute bei einem handy vor&#8230;).</p>
<p>Ja, ich werde alt. Die Servicewüste, das Verschwinden von Selbstverstänldichkeiten im persönlichen Umgang &#8211; das fehlt mir. Ich finde es heute dort, wo noch mehr Personal ist &#8211; z. B. im Bioladen. Bei meinem Getränkehändler. Dort, wo ich meine Hemden bügeln lasse. Auf dem Markt &#8211; aber selbst da nicht bei jedem/r. Da nimmt man sich noch Zeit für den/die KundIn und behandelt ihn/sie mit dem Respekt, der ihm zukommt &#8211; schließlich bringt er/sie sein Geld. In großen Ketten muss man froh sein, wenn sich die KassiererInnen nicht nebenbei unterhalten, während sie dich abkassieren.</p>
<p>Ja,ich glaube, ich werde alt. Weil ich tatsächlich entdecke, dass es Dinge gibt, die &#8220;früher&#8221; besser waren &#8211; und für die es keinen adäquaten Ersatz gibt.</p>
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		<title>Mein Fazit einer Debatte</title>
		<link>http://www.joergrupp.de/670/mein-fazit-einer-debatte/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 07:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In machen Diskussionen gibt es unvereinbare Positionen. Jede Seite hat ihre Meinung und lässt sich nur schwer oder gar nicht von der Gegenseite überzeugen. Das ist nicht weiter tragisch &#8211; solange beide Seiten die jeweils andere Meinung respektieren. Das setzt voraus, dass einigermaßen nachvollziehbare Argumente eingebracht werden. Und es setzt voraus, dass die Diskutanten dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In machen Diskussionen gibt es unvereinbare Positionen. Jede Seite hat ihre Meinung und lässt sich nur schwer oder gar nicht von der Gegenseite überzeugen. Das ist nicht weiter tragisch &#8211; solange beide Seiten die jeweils andere Meinung respektieren. Das setzt voraus, dass einigermaßen nachvollziehbare Argumente eingebracht werden. Und es setzt voraus, dass die Diskutanten dazu wenigstens im Ansatz bereit sind.</p>
<p>Mein etwas polemischer <a href="http://www.joergrupp.de/583/die-waffenlobby-hat-gewonnen/" target="_blank">Artikel</a> über die Verstöße bei Waffenkontrollen vom November hat knapp 200 Kommentare (meine eigenen Antworten inbegriffen) hervorgerufen. Es fühlten sich vorwiegend Waffenbesitzer (es gibt keinen Grund, das zu gendern, es war keine Waffenbesitzerin dabei) dazu berufen, mir zu antworten (und mich teilweise auch zu beschimpfen).</p>
<p>Die Fragen, die sich mir vor dem Einstellen des Artikel bewogen haben, bleiben dabei großteils ungeklärt. Neue Fragen sind aufgeworfen worden, auf die ich auch nicht zu 100% Antworten habe.</p>
<p>Schlimm finde ich, daran hätte ich vor dem Artikel nicht zu glauben gewagt, dass man tatsächlich meint, dass Tim K.&#8217;s Vater genügend bestraft wäre, weil sein Sohn tot ist und er von Winnenden wegziehen musste &#8211; daher keine Verurteilung mehr notwendig wäre. Ich finde schon, dass, wenn seine Schuld bewiesen werden kann, dass er seinem Sohn Zugang zu der Tatwaffe verschafft hat und ihm tatsächlich noch Munition in großer Menge gekauft hat, wie es z. B. <a href="http://www.wz-online.de/?redid=628300" target="_blank">hier</a> nachzulesen ist), sollte er bestraft und verurteilt werden. Ob er dafür ins Gefängnis sollte, steht auf einem anderen Blatt, hier könnte man tatsächlich mit &#8220;genug gestraft&#8221; argumentieren. Aber ich bin ja kein Strafrichter&#8230;</p>
<p>Ein bißchen lächerlich finde ich immer den Vergleich von Waffen mit Küchenmessern, Motorrädern oder Autos. natürlich könnte man auch mit einem Auto Amok laufen (bzw. fahren). Der Amoklauf mit Schusswaffen hat eine ganz andere Qualität &#8211; und das nicht nur für mich. Kaum anders ist die hohe Aufmerksamkeit zu erklären, die Amokläufe mit Schusswaffen nach sich ziehen. Das ist nicht wegzudiskutieren. Hier trägt für mich tatsächlich der Vewendungszweck schwerer. Waffen sind für mich nach wie vor keine Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Ich kann aber die Faszination des Schießens nachvollziehen. Täte ich es, würde es mir sicherlich auch Spaß machen. Aber ich find es <strong>für mich</strong> nicht angemessen, eine Waffe zum Sport ausüben zu benutzen. Und auch zum Jägertum habe ich ein zwiespältiges Verhältnis.</p>
<p>Ziemlich <span style="text-decoration: line-through;">bescheuert</span> unangemessen finde ich den Hinweis auf die illegalen Waffenbesitzer. Illegaler Waffenbesitz wird verfolgt und ist strafrechtlich bewehrt. Dass jemand, der illegitim eine Waffe in Besitz hat, wird sich überlicherweise auch nicht um die ordentliche Aufbewahrung kümmern. Darum gings ja auch gar nicht.</p>
<p>Sehr erschreckend finde ich auch, dass die Mehrheit der Waffenbesitzer offenbar keinen Zusammenhang zwischen dem (meiner Meinung nach) verantwortungslosen Umgang mit der Aufbewahrungspflicht durch den Vater des Amokläufers und den Pressemeldungen, die ja Anlass für den Artikel waren, sieht. Ich habe aber gelernt, dass mancher Verstoß tatsächlich mehr Aufmerksamkeit bekommt, als es notwendig wäre. Insofern wäre es wünschenswert, würden über diese Verstöße differenzierter berichtet. Dabei bleibt aber auch außen vor, dass die Kontrollen immer angekündigt waren.</p>
<p><strong>Und hier ist eigentlich mein größter Knackpunkt</strong>: wenn ich in Sachen Überwachung im Zusammenhang mit Terrorakten gegen Rasterfahndung, gegen Nacktscanner, gegen Vorratsdatenspeicherung, gegen Überwachungskameras bin, also die Freiheit höher schätze als die Notwendigkeit des Schutzes, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als den Argumenten der Waffenbesitzer zu folgen, die sagen, dass die absolute Mehrzahl der Waffenbesitzer verantwortungsvoll mit ihren Waffen umgeht und sie korrekt aufbewahrt. Und genauso wenig, wie man für falsches Parken den Führerschein entzogen bekommen kann, muss auch im Waffenrecht bei leichten Verstößen die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.</p>
<p>Es gibt Dinge im Waffenrecht, die ich geändert haben möchte. Dazu gehört die Ausnahmeregelung bei der Alterbeschränkung. Und dazu gehört eine schärfere Auslegung der Zuverlässigkeit. Und eine bessere Kontrolle. Nicht nur anlassbezogen. Das bringt der Umgang mit gefährlichen Gegenständen mit sich. Und das halte ich weiterhin für legitim. Ebenso finde ich &#8211; und das hat sich im Laufe der Debatte auch geändert &#8211; dass Waffen in Privathaushalten verbleiben können. Ich möchte das zwar nicht &#8211; das hat sich nicht geändert &#8211; aber das ist in diesem Fall nicht maßgeblich. Es ist auch kein Ziel mehr, das ich verfolge. Woran ich festhalte ist, dass Munition nicht an Privatpersonen ausgegeben werden sollte. Hier sollte eine Vergabe erfolgen, wie sie bspw. bei Medikamenten, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, erfolgen. Ausgabestelle könnten die Schützenvereine sein, die für entsprechende sachkundige Personen zu sorgen haben. Das würde ich für angemessen halten.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich Waffenbesitzer untereinander stärker kontrollieren, nicht wegschauen bei offensichtlichen Verstößen, wie beispielsweise der belegte Zugang Tim K.&#8217;s zu nicht altersgemäßen Waffen. Kein Mensch kann mir erzählen, dass das niemand mitgekriegt hat.</p>
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		<title>Liebe Geldinstitute&#8230;.</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 07:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;mal auf ein Wort.
Seit vielen Jahren &#8211; 1995 glaube ich &#8211; mache ich Homebanking. Über Datex-J, mit dem Bowser über&#8217;s Internet, über AOL, und seit 5 Jahren mit WISO  Mein Geld übers Internet. Seit vielen Jahren passiert Unerklärliches. Jeden Freitag nachmittag gehen Ihre Computer ins Wochenende und kommen offensichtlich erst am Montag früh wieder. Anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mal auf ein Wort.</p>
<p>Seit vielen Jahren &#8211; 1995 glaube ich &#8211; mache ich Homebanking. Über Datex-J, mit dem Bowser über&#8217;s Internet, über AOL, und seit 5 Jahren mit WISO  Mein Geld übers Internet. Seit vielen Jahren passiert Unerklärliches. Jeden Freitag nachmittag gehen Ihre Computer ins Wochenende und kommen offensichtlich erst am Montag früh wieder. Anders ist es nicht erklärbar, warum irgendwie Buchungen über das Wochenende nicht abrufbar sind &#8211; z. B. wenn ich Samstag vormittag Bargeld hole sehe ich das online erst am Montag früh.</p>
<p>Wissen Sie, ich dachte immer, Computer in Rechenzentren arbeiten rund um die Uhr und wenn einer gewartet werden muss, übernimmt ein anderer dessen Tätigkeit solange. Redundant sozusagen. Auch das Internet funktioniert ja über Nacht und alle meine Beiträge, im Blog, bei Facebook, bei WKW, meine Bestellungen und meine E-Mails kommen auch alle selbst noch am Samstag abend oder Sonntag früh an &#8211; und nicht erst montags.Vielleicht können Sie ja ein bißchen was von den vielen Milliarden Euro, die Sie von unseren Steuern erhalten haben, in die Infrastruktur stecken?</p>
<p>Aber vielleicht ist das ja bei Bankrechnern anders. Vielleicht klären Sie mich mal auf, warum ihre am Wochenende nicht arbeiten&#8230;.sonst vermute ich noch, sie hätten durch diese zwei Tage Zinsgewinne.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rechte Tasche &#8211; Linke Tasche</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 16:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familie und Gender]]></category>
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		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
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		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>

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		<description><![CDATA[oder wie sinnvoll war die Kindergelderhöhung?
Zum 1. Januar wurde im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes das Kindergeld um 20 € pro Kind erhöht. Demnach habe ich also 60 € monatlich mehr pro Kind in der Tasche. Weil ich kein Hartz IV-Empfänger bin.  4,2 Milliarden € kostet das den Staat, Geld, das nach Meinung vieler besser in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder wie sinnvoll war die Kindergelderhöhung?</p>
<p>Zum 1. Januar wurde im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld#Historische_Entwicklung" target="_blank">Kindergeld</a> um 20 € pro Kind erhöht. Demnach habe ich also 60 € monatlich mehr pro Kind in der Tasche. Weil ich kein <a href="http://www.sozialticker.com/die-kindergelderhoehung-ab-1-januar-2010-muss-allen-kindern-gewaehrt-werden_20091105.html" target="_blank">Hartz IV-Empfänger</a> bin.  4,2 Milliarden € kostet das den Staat, Geld, das nach Meinung vieler besser in der <a href="http://kindergeld-richtig-investiert.de/" target="_blank">Bildung oder der Kinderbetreuung </a>investiert wäre. ich kann leider nicht mitmachen beim Spenden dieser Beträge an die KiTa meines kleines Sohnes. Denn es geht schon los (bzw. ist schon losgegangen):</p>
<p>Für meinen 17-jährigen reduziert dieser das Loch, dass seine nichtunterhaltszahlende Mutter ins monatliche Budget reißt, um 20 €. Also, ein bißchen weniger Minus. Lieber wäre es mir, die Gerichte oder Staatsanwaltschaft könnte mir da zu meinem Recht verhelfen. Dazu ist man aber offensichtlich nicht in der Lage. Oder möchte nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.  Bis dahin: kein Gewinn. Dazu kommt eine Fahrpreiserhöhung der Scoolcard seit 1. September 2009.</p>
<p>Für den 6-jährigen hat sich schon der Preis für die verlässliche Grundschule von 69 € auf 72 € um 3 € erhöht. Da er nur bis 14:00 Uhr betreut wird , weil es wirklich verlässliche Betreuung in Malsch nur an einer Schule gibt (und wir das Kind nicht aus seinem Umfeld reißen wollten) bleibt hier also auch nur ein Teilbetrag, weil ja in weitere Betreuung investiert werden muss. Die nächste Erhöhung für September um weitere 2 € ist angekündigt. Auch die Ferienbetreuung wurde teurer. Ebenso wie die Fahrkarte mit der S-Bahn. Also bleibt auch hier ein Minus.</p>
<p>Der 1-jährige geht seit Dezember in die KiTa. Auch da haben sich die Preise erhöht. Und die nächste Preiserhöhung zum 1. September um weiter 6 € ist angekündigt.</p>
<p>Es bleibt mir also wenig bis nichts. Weitere Verteuerungen kommen sicher auch auf mich zu. Das Kindergeld wäre richtiger in die Betreuung vor Ort investiert gewesen. Verlässliche Ganztagesbetreuung an beiden Schulen wäre wichtiger. Für alle nach Wunsch und nicht nach Warteliste Kinderbetreuung für unter 3-jährige. Ein auch für ärmere Familien bezahlbarer Schwimmkurs. Undundund.</p>
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