Jörg Rupp

Immer schwer – was wollen denn grün-interessierte (und andere Besucher dieser Website) über einen wissen, Einen Lebenslauf und grundlegende Informationen gibt es ja in der Biografie, aktuelle Meinungsäußerungen im Blog oder in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook.

Warum ein Blog?

Als Bundestagskandidat im Wahlkreis Karlsruhe-Land hatte ich in den Jahren 2005 und 2009  versucht, ein Wahlkampftagebuch zu führen. Ich fand es immer schon interessant, über den Wahlkampf praktisch sehr zeitnah zu berichten. Denn einerseits berichtet die Presse ja nicht täglich über alles, was der grüne Kandidat so treibt in seinem Wahlkampf, andererseits ist es oft nicht vollständig und es fehlt auch die persönliche Sicht. Ein Blog eröffnet mir die Möglichkeit,  meine Sicht auf Veranstaltungen und Termine im Wahlkreis, andererseits auch auf aktuelle politische Ereignisse weiter zu geben – ganz ohne den Filter eines Redakteurs.

Außerdem glaube ich, dass die Kommunikationsmöglichkeiten des Netzes – mit Blogs, Microblogging, Sozialen Netzwerken es erlaubt, viele Entscheidungsprozesse transparenter zu machen und auch die Person hinter “dem Politiker” zu erkennen. Darüber hinaus können die Meinungen über die Kommentarfunktion dazu genutzt werden, in die Kommunikation mit der/m WählerIn oder interessierten Bürger einzutreten und Inhalte abseits der Schlagzeilenpresse zu transportieren. Dazu will ich mit diesem Blog beitragen und habe das Blog daher auch nach der Bundestagswahl 2009 beibehalten. Ich will damit auf die Dinge Aufmerksamkeit lenken, die mich als poitisch tätigen Menschen umtreiben.

Der Mensch Jörg Rupp

Beruflich bin ich als (nicht studierter) Sozialpädagoge bei initial e. V. tätig. Dort bin ich in der Hauptsache als Schulungskoordinator für eine Maßnahme zur Vermittlung von Menschen mit Vermittlungshemmnissen in den 1. Arbeitsmarkt sowie als Vermittlungscoach für längere Zeit Arbeitslose in 2-€-Maßnahmen zuständig.

Ich spiele Tenorhorn im Musikverein Malsch, schreibe, wenn ich dazu komme, ein bißchen Prosatexte, auch mal gerne in Mundart. Ich lese gerne und viel breit gefächert. Politische Bücher, wenn mich das Thema interessiert. Eine gute Möglichkeit, tiefer in ein Thema einzusteigen oder Hintergrundinformationen zu bekommen.  Sehr gerne lese ich Science Fiction und Fantasy-Romane.  Seit über 20 Jahren bekomme ich wöchentlich “meinen” Perry Rhodan ins Haus geliefert und habe auch schon mal an einem Schreibwettbewerb teilgenommen.

Ich kaufe fast ausschließlich im Bioladen oder Biosupermarkt. Fleisch kaufe ich im Hofladen zu. Wo möglich, versuche ich Bio- und Regional zu kombinieren.  Ökostrom beziehen wir, seit es möglich ist (2001), bei den Elektrizitätswerken Schönau und seit 2010 auch das Gas von dort.
Haushalt und Familienarbeit teile ich mir mit meiner Lebensgefährtin weitgehend, mal macht der Eine mehr, mal der Andere. Als wir zusammen gezogen sind, haben wir ausgemacht, dass jede/r eine Aufgabe nennen darf, die er/sie partout nicht machen möchte und die der/die andere übernehmen muss. So mache ich heute die Wäsche für die (fast) ganze Familie, meine Lebensgefährtin dagegen putzt. Mein großer Sohn, der im Haus lebt, darf allerdings seine Wäsche selbst waschen, muss ein Bad selbst sauber halten und darf im Haushalt mithelfen. Da ich gerne koche, bin ich auch für den Einkauf zuständig. Und selbstverständlich teilen wir uns die Erziehung der Kinder und gehen beide einer Erwerbsarbeit nach.


11 Kommentare »

Wolfgang Kauselmann

Soo seit ihr grünen,!!!! Nicht vertrauenswürdig,wusste,daß Leute die nur Biogas als Gehirnersatz haben ,keine politik machen können. Wer hat denn Bundeswehrsoldaten nach Afganistan gesendet,wart ihr da nicht zustimmend ?? Habt ihr das vergessen ?? Sind nichtmal die geile Roth und der arbeitsplatzvernichter Tritin spatzieren geflogen und haben eine Bundeswehrmaschine nach Südamerika fliegen lassen,das uns Bürger einiges gekostet hat,nur um im Flugzeug zu Vögeln ? Ach und war nicht der Fischer ein Aussenminister der Sonderklasse ? der sich nur bereichert hat ?Ein arogantes Arschloch,wie er selber sagte. Ihr seit ein ganz korruppter Haufen von Vollidioten!! Ach ja und nun wettert ihr gegen unsere Soldaten,seit auf einmal die,die denen in den Arsch treten,typisch !!!!
Wiso macht auf einmal,der Türke das Maul wieder auf,wurde er nichtmal eine Reihe nach hinten versetzt ?? Was hat dieses Loch des Arsches auf einmal wieder zu sagen.. Die Abrechnung wird noch pressentiert,leider seit ihr nicht die einzigen ,die Großparteien sind leider nicht viel anderst.
Frage ? Was ist ein Politiker ? Antwort: Politiker sind legalisierte Verbrecher,die sich die Gesetze so machen ,wie sie,sie brauchen . Ich werde mich einer Widerstandsgruppe anschliessen und euch die Antwort pressentieren,man kann tatsächlich nur mit Gewalt gegen euch Verbrecher vorgehen.

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joerg Antwort vom September 8th, 2009 15:02:

Sehr geehrter Herr Kauselmann,
wenn Sie sich in der Lage sehen, nicht beleidigend, diffamierend und ehrverletzend Ihre Kritik vorzutragen, bin ich gerne bereit, mit Ihnen Argumente auszutauschen. So spricht Ihr Kommentar für sich.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Rupp

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Kommentar von Wolfgang Kauselmann — 8. September 2009 um 14:01 Uhr

Simon Lissner

Lieber Jörg,
solche unqualifizierten Anschreiben würde ich nicht abdrucken. Aber sei’s drum. Du solltest das löschen. Der Mann will eh keine Diskussion sondern Krawall. Dem Tenor nach ist das Krawall von Rechts, den er will. Solche Leute sollten keinen Einlass auf unseren Seiten finden. Der “Türke” von dem er spricht, ist Hinweis genug. Im übrigen ist “der Türke” Deutscher und wäre er es nicht, wäre ich dennoch persönlich beleidigt, denn wer meine Nachbarn, Freunde und so weiter beleidigt, beleidigt mich mit.

Grüße
Simon

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joerg Antwort vom September 8th, 2009 17:47:

Lieber Simon,
natürlich hast du Recht. Meiner Erfahrung nach erreicht man allerdings oft überraschende Reaktionen, wenn man nicht so wie erwartet reagiert – natürlich hat der gute Herr Kauselmann mit Löschung gerechnet. Jetzt besteht die Gefahr, dass das jemand liest. Mal sehn – Löschen kann ichs immer noch.
Gruß
Jörg

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Kommentar von Simon Lissner — 8. September 2009 um 16:56 Uhr

Maggie V.

Ja,ja, was ist nur aus den Grünen und ihren ehemaligen Idealen geworden???
Prinzipientreu???
Wenn ich mir das grüne Urgestein Joschka Fischer anschaue und was ist daraus geworden?? Ehemaliger Steinewerfer und turnschuhtragend mit grünen Idealen im Bundestag…………ist heute als Berater im Designeranzug tätig für Firmen wie BMW und RWE und bereichert sich an diesen. Das ist nur ein Beispiel. Grün? glaubwürdig?…..nicht für mich!

Gruss

Maggie

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joerg Antwort vom September 25th, 2009 23:15:

Also, Herr Fisher hat sich seit 4 Jahren aus der Politik zurückgezogen und hält das auch durch – bis auf den einen oder anderen Kommentar in der Presse. Insofern darf er als Privatmann machen was er will – auch wenn ich das im spezielen Fall wie Sie auch nicht gutheiße. Relevant für die Wahlentscheidung sollten doch aber aktuelle PolitkerInnen und das aktuelle Programm sein und nicht das von gestern.

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Kommentar von Maggie V. — 25. September 2009 um 21:33 Uhr

petra kleine

deinen beitrag zur Grüne/Piraten fand ich sehr gut.ich denke, dass ist eines der wichtigsten Themen die nächsten Zeit: GRüNe Beteiliungskultur, GRÜN 2.0. und sich mit den Chancen des Internets zu befassen. Ich unterstütze gerade jeden dieser grünen Gedanken in Bayern.

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Kommentar von petra kleine — 6. Oktober 2009 um 09:22 Uhr

Peter Baumann

Hallo Herr Rupp,

mein Neffe ist einer der deutschen Gefallenen, die Grünen nennen das tödlich Verünglückten, in Afghanistan. Es ist schon grotesk, wie auch Grünen-Politiker deutsche Soldaten (auch zum Sterben) ins Ausland schicken und daheim aber immer noch als Friedenspartei auftreten wollen.

Ich habe gerade einige Ihrer Einträge zum aktuellen Thema Waffenrecht gelesen. Hier gerieren Sie sich ja als Gegner der Privatwaffenbesitzer. Nun, ich habe mit Schusswaffen seit meinem Ausscheiden aus dem Dienst nichts mehr zu tun. Allerdings sei mir die Frage erlaubt, warum Sie gegen den privaten Waffenbesitz sind und Sie sich gleichzeitig in einen Kampfsport ausbilden lassen (Karate), dessen Kampfphilosophie auch beinhaltet den Gegner zu töten. Wäre es gerade bei einem Grünen-Politiker nicht eher angebracht, einem Hobby nachzugehen, dass weniger darauf ausgerichtet ist, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen. Hier in Deutschland braucht es keine Schusswaffen in privater Hand, vielleicht abgesehen von Förstern und Jägern, aber es braucht auch keine privaten Ausbildungen als Kampfsportler – von daher bitte ich Sie, bleiben Sie glaubhaft und setzen sich für ein Verbot von Kampfsportarten in DE ein.

Beste Grüße
Peter Baumann

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joerg Antwort vom Dezember 30th, 2009 23:22:

Hallo Herr Baumann,
Ihr Verlust tut mir leid und Ihr Angriff auf mich persönlich ist hier unangebracht – ich stehe seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan diesem immer krtisch und ablehnend gegenüber. Ich und viele andere bei uns GRÜNEN waren nicht in der Mehrheit 2001. Eine bittere Wahrheit. Nichtsdestotrotz bleibt uns die Verantwortung. Aus diesem Grund stehe ich nach wie vor für einen schnellen Abzug der Truppen dort. Und für eine schnonungslose Analyse – die schwer ist, weil die Wahrheit ds erst Opfer eines jeden Krieges ist.

Ich muss zwar updaten, denn ich übe derzeit keinen Kampfsport aus – aus Zeitgründen. Ich muss allerdings korrigieren – Ziel des Kampfsportes war nie Angriff – Karate ist übrigens von der Philosophie wie ich sie teile eine reine Verteidigungssportart. Um überhaupt in der Lage zu sein, mit dieser Sprtart tödliche Schläge oder Tritte ausüben zu können, bedarf es eines sehr langen Trainings. Und selbst das führt nicht dazu, dass irgendwelche Karatekas mit Karatetritten Leute ermorden (oder auch nur drangsalieren). Den letzten Artikel über Karate in “freier Wildbahn” war ein Bericht über eine Frau, die mehrere Angreifer in die Flucht geschlagen hat. Danke für Ihre Anregung, die war hier aber unangebracht – und war wohl eher als Provokation zu verstehen.

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Kommentar von Peter Baumann — 30. Dezember 2009 um 22:20 Uhr

Peter Baumann

Hallo Herr Baumann,

Ihre Antwort erfolgte ja sehr schnell – vielen Dank.

Einen Angriff auf Sie persönlich kann ich in meinem Stimmungsbild zu Afghanistan nicht erkennen. Ich habe lediglich meine Enttäuschung über einige deutsche Politiker und in diesem Fall, auch der Politiker aus den Reihen der Grünen Ausdruck verliehen. Wenn Sie dies bereits als persönlichen Angriff auf Sie werten, dann sind Sie als Politiker ungeeignet.

Auch bin ich nicht davon ausgegangen, dass sie persönlich für den EInsatz deutscher Soldaten in Afghanistan in irgendeiner Form Verantwortung tragen. 2001. Ihrer Biografie ist zu entnehmen, dass Sie in dieser Zeit Kreisvorsitzender der Grünen in Ettlingen waren, und die Arbeitszeit wegen der Familie reduziert hatten. Also mit Verlaub, einem heutigen KV der Grünen in Ettlingen und Callcentermitarbeiter mute nicht einmal ich die politische Verantwortung für den Auslandeinsatz deutscher Soldaten zu. Dazu sind und waren Sie ein zu kleines Licht.

Ganz recht, Sie sollten updaten und zwar auf ganzer Linie. Sie sollten nicht so aggressiv auftreten. Wenn Sie sich so leicht von Emotionen leiten lassen, kann ihnen keine politische Verantwortung gegeben werden – das haben wir aus der Geschichte doch gelernt – oder nicht?

Sie sollten als verantwortungsvoller Grünen-Politiker nicht nur aus Zeitgründen, wie Sie schreiben, keinen Kampfsport ausüben, sondern überhaupt nicht. Es hilft dabei auch nichts, wenn Sie die Karate-Philosophie umdeuten. Ein Blick in Wikipedia sagt etwas ganz anderes. Ihr Satz “Ziel des Kampfsportes war nie Angriff” – wird dadurch Lügen gestraft. Es ist auch nicht erheblich, ob ein Kampfsportler, wie Sie selber schreiben, erst im Laufe seiner Ausbildung die Fähigkeit erlangt mit einem Schlag töten zu können. In welchem Stadium der Ausbildung sind Sie, oder waren Sie den gerade als Sie dann aus Zeitgründen mit der Kampfsportausbildung aufgehört haben?

Können Sie schon mit einem Tritt töten – oder war auch die Mitgliedschaft im Karateclub nur so ein Testpiece in Ihrer Biografie?

Egal, treten Sie endlich ein für ein Verbot von Kampfsportarten, die dazu dienen können, anderen Menschen Gewalt anzutun und lassen Sie es jede Bitte als Provokation darzustellen. Das geht nämlich nur wenige Male gut, ohne als Sozialpädagoge, der seinen Stoff nicht gelernt hat, wahrgenommen zu werden.

Frohe Neujahrsgrüße
P. Baumann

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joerg Antwort vom Dezember 31st, 2009 10:22:

Hallo Herr Baumann,
Emotionalität gehört in die Politik genauso wie in alle anderen Lebensbereiche. Denn unsere Emotionen nähren sich aus unseren Erfahrungen und sind oft genauer als die vermeintlich sachliche Analyse, die dann in Politkersprache das erreicht, was man gemeinhin beklagt: keine Aussagen, Politiverdrossenheit. Und was ich in meinem Blog als Angriff auffasse, sage ich auch. In Ordnung, sie wollen das nicht so verstanden wissen.

Zu Shotokan Karate 4 Regeln:
1. Karate Do beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
4. Erkenne Dich selbst zuerst, dann den Anderen.
[...]
Das ist mein Weg – erreicht habe ich den orangenen Gürtel, also Unterstufe. Und wenn ich wieder Zeit finde, werde ich da auch weiter machen.

Ich denke, wir belassen es dabei.

Ihnen auch ein gutes neues Jahr.

Jörg Rupp

[Antwort]

Kommentar von Peter Baumann — 31. Dezember 2009 um 00:47 Uhr

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